SHAGGABLE SLUTS IN DE BAROEG /ROTTERDAM (09.03.2007)

Nun denn: auf besonderen Wunsch eines einzelnen Exilprenzlbergers mal wieder neues aus den ’Lagen Landen’. Der Tag fing schon beschissen an, mit einem Mordskater, bei dem man sich fragt ob man nun alt wird und nüscht mehr verträgt oder einfach nur zu wenig trinkt…
Wir werden es beobachten…Also denn Zähne zusammen gebissen eine rosarote Pille geschluckt und ab nach Rotterdam, denn wenn hier mal was zu erleben ist wollen wir uns dann ja nicht lumpen lassen, schon gar nicht wenn’s die Arnheimer mal in die Randstad schaffen…Was sich die Baroeg genau dabei gedacht hat um SHAGGABLE SLUTS als erste Band auf diesem (Homo*)punkabend zu verheizen wissen die Götter…Aber gut Jeroen sagt, ich muss das lieber einen NEW-WAVE-PUNK-POP Abend nennen…aber dazu komme ich gleich noch. War jedenfalls ein nettes Konzert, schade daß die Jungs so verheizt wurden, von dem Publikum mal gar nicht zu sprechen. Hoher Stretchjeans-Turnschuh-Faktor und mal 50 Menschen in total. Schade, Schade, Schade…
Aber wir hatten unseren Spaß, jedenfalls kurz, denn was danach die Bühne betrat…Mann mann mann…Ich weiß nicht ob ihr Schnuddelbuddel kennt? Oder ist das Wessikulturgut? Der kleine haarige Mann mit dem viel zu großen Hut von Janosch? Egal, an den erinnerte mich jedenfalls der Frontsänger von 2ND DISTRICT aus Deutschland (woher weiß ich nich, was ich weiß: die tu ich mir nicht mehr an). Was für eine peinlich Band mal, nich daß sie nicht spielen könnten (irgendwas muß man offensichtlich ja können), aber alles klang monoton, alles ditselbe. Und der Sänger dann…kleines Männchen, konnte ich ja gar nicht ernst nehmen, besonders wenn der probierte böse zu gucken, dann musste ich gleich wieder an Schnuddelbuddel denken…Und der Gittarist dann erst mit Silberfäden im Schal…Besonders peinlich wenn das einzige gute Lied ein Cover ist…danach kam EPOXIES. Mann war schon gewarnt durch das matrixartige Poster. Aber gut, von der Show her ganz lustig, mit grünen Lasern an den Gitarren und viel Nebel und noch mehr Synthesizer sone Art nach-dem-Atom-Krieg-Band. Eigentlich ganz lustig für so eins zwei Nummern, aber dann reichts dann auch. Stattdessen ging ich lieber mal zum Kommerzstand um dem kleinen Thommy sein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Was sich dort abspielte möchte ich euch nur ungern vorenthalten…hihi. Der arme Rob wurde von seiner Schnecke mehr oder weniger dazu gezwungen um mit ihr zu den illustren Klängen zu TANZEN (!!!)…Mit anderen Worten einfach mit geschleift, dabei wollte der arme Kerl viel lieber ein Bierchen mit SHAGGABLE SLUTS trinken…nun ja wer unter dem Pantoffel lebt?! Zum Glück kennen die Prenzlberger solche Umstände nich, he?

Lara